Sonntag, 13. Februar 2011 19:00 Uhr

Tango Fusión

Die vier Musiker von Tango Fusión schlagen „eine Brücke zwischen den Metropolen Berlin und Buenos Aires“, lobte die Frankfurter Rundschau, „und damit zwischen lateinamerikanischem und europäischem Musikempfinden“. Ihre Arrangements verbinden die expressive, dramatische Kraft des argentinischen Tango-Ursprungs mit der klassischen, strengen Tradition der westlichen Kammermusik.

Lothar Hensel wurde 1961 in Dormagen geboren. In Berlin studierte er an der Hochschule der Künste Schulmusik. Dort entdeckte er das faszinierende Instrument Bandoneón, das er dann in Buenos Aires und Paris bei berühmten Tangomusikern studierte. Heute ist er weltweit einer der gefragtesten Bandoneónsolisten.
Seine Tangointerpretationen und -kompositionen für Bandoneón und Orchester hinterlassen beim Publikum bleibende Eindrücke. Er spielte mehrmals mit den Berliner Philharmonikern und vielen anderen berühmten Orchestern. Lothar Hensel hob zusammen mit seinen Ensembles Tango Fusión und Septísimo Tango den Tango auf die Kammermusikpodien nationaler und internationaler Festivals.
Dragan Radosavievich wurde 1974 in Belgrad/Serbien geboren. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von drei Jahren. Als Träger mehrerer nationaler und internationaler Auszeichnungen setzte er sein Violinstudium in der Klasse von Josef Sivo in Wien fort. Er lebt heute in Berlin und ist international als Solist und Kammermusiker tätig. Dragan Radosavievich spielt auf einer Violine von A. Stradivari aus dem Jahre 1718 und auf einer G. Guadagnini aus dem Jahre 1793.
Ulf Borgwardt wurde 1972 in Berlin geboren. Er studierte von 1989-94 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Matthias Pfaender. Von 1995-98 absolvierte er ein Aufbaustudium mit abschließendem Konzertexamen bei Prof. Gerd von Bülow. Er ist Mitglied der Kammersymphonie Berlin und des Bach-Collegiums Stuttgart. Er spielt als ständiger Gast bei renommierten Orchestern. Seit 2001 beschreitet er mit dem Celloquartett Cellomania neue musikalische Wege. Ulf Borgwardt ist momentan Cellist an der Staatskapelle Berlin.
Oliver Potratz wurde 1973 in Hamburg geboren. Zunächst begann er seine Musikerlaufbahn als Geiger. Erst mit zwanzig Jahren wechselte er zum Kontrabass. Nur ein Jahr später nahm er sein Studium von 1995-99 bei Prof. Michael Wolf und Prof. Rainer Zepperitz auf. Danach schloss er ein Jazzstudium an der Universität der Künste Berlin an. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles brachten ihn rund um den Globus. Er spielt als Solist mit zahlreichen Orchestern. Mit seinem Trio Klima Kalima gewann er 2008 den Deutschen Jazzpreis. Oliver Potratz zählt heute zu den gefragtesten Kontrabassisten im Tango und Jazz..

 

Programmauszug:

Matos Rodríguez (1897-1948): La cumparsita
Lothar Hensel (*1961): Candombe Bravo
Astor Piazzolla (1921-1992): Prepárense
José Luis Padula (1893-1945): 9 de julio
Aníbal Troilo (1914-1975): La tampera
Julián Plaza (1928-2003): La Morena
Néstor Marconi (*1942): Desde arriba

Einen schönen Einblick zum Programm erhalten Sie in Kürze hier.

Preisgruppe E

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