Sonntag, 14. Februar 2010 19:00 Uhr

Atrium Quartett

Das Streichquartett Atrium ist das erste Quartett aus Russland, das gleichzeitig zwei renommierte internationale Wettbewerbe für Streichquartette gewonnen hat.
Zum ersten Mal zeigte sich das Quartett auf höchstem internationalen Niveau beim 9. Internationalen Quartettwettbewerb in der Londoner Wigmore Hall im Jahre 2003. Das Quartett wurde mit dem ersten Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Im Juli 2007 erkannte die Jury des 5. Internationalen Wettbewerbs der Streichquartette im französischen Bordeaux dem Atrium-Quartett den Grand-Prix und den Preis MMSG für die Aufnahme einer neuen CD einstimmig zu.
Das Quartett wurde im Jahre 2000 von den damaligen Studenten des Sankt-Petersburger Rimski-Korsakow-Konservatoriums im Seminar von Josif Lewinsohn, des Cellisten des Taneew-Quartetts, gegründet. In den Folgejahren nahm das Quartett an den Master-Klassen des Alban Berg Quartetts, Vermeer Quartetts und des Danel Quartetts teil sowie von Eberhard Feltz an der Musikhochschule „Hanns Eisler” in Berlin. Zahlreiche Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: 2. Preis beim Wettbewerb in Moskau 2001 , 2. Preis in Cremona und in Weimar 2002. Der Sieg beim Wettbewerb in London brachte dem Quartett Einladungen zu den besten Konzerttourneen und Festspielen in Europa.
Darunter das Beethovenfest in Bonn, die Schwetzinger Festspiele, die Festspiele Aix-en-Provence, die Orlando-Festspiele in den Niederlanden und die Festspiele im finnischen Kuhmo.
2006 und 2007 erhielt das Atrium-Quartett den Status des Hauptgastquartetts der Niederlandischen Akademie der Streichquartette in Amsterdam, wo es neben der Konzerttätigkeit ein Praktikum bei Professor Stefan Metz, Cellist des Orlando-Quartetts, absolvierte.
In der Spielzeit 2008-2009 machte das Quartett seine Debut-Tournee durch die USA. Diese beinhaltet Konzerte unter anderem in Washington, New York und Chicago. Zurzeit ist der Hauptsitz des Quartetts in Berlin.

Das Programm

Franz Schubert (1797-1828): Quartettsatz c-Moll D703
Alexander Borodin (1833-1887): Quartett Nr. 2 D-Dur
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett Nr. 15 op. 132

Preise C

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