Menü
ElbtonalPercussion
„Man findet sich dort wieder, wo man nicht unbedingt mit einem klassisch geschulten Ensemble anzugelangen erwartet - in urbanen Räumen, im Club, in der neonhellen Nacht.“ schrieb die ‚TAZ’ über die Gruppe und die Hamburger Morgenpost lobte die „Klangspiele mit großer Präzision, die in immer wieder neuen Farben leuchten.“
Fernab repetitiver Afro-Trance-Percussion und unter einem weitgefassten stilistischen Horizont crossovert sich das 1996 gegründete Quartett durch Klassik, Neue Musik, Rock, Jazz und Drum’n Bass. Eingebettet in ein ästhetisch ansprechendes Massiv aus funkelnden Trommeln, Becken, Schellen, Marimba und Vibraphonen, Gongs und japanischen Fasstrommeln, entfalten die Hamburger eine mitreißende Dynamik.
Bis heute veröffentlichte ElbtonalPercussion vier eigene CD’s, auf vielen weiteren Alben und Compilations ist die Gruppe als Gast vertreten. Konzertreisen führten die vier Musiker bis nach Japan und auf so renommierte Festivals wie das Schleswig-Holstein-Musik-Festival oder die JazzBaltica.
Dem Mangel an historischer Originalliteratur setzt das Quartett bewusst eigene Kompositionen, das Experimentieren mit neuen Konzertformen und das Einbeziehen von Live-Elektronik entgegen und sucht immer wieder den Dialog mit Gastmusikern und Künstlern anderer Sparten. So entstanden spannende Projekte u.a. mit dem Vibraphonisten Christopher Dell, der Design-Ikone Peter Schmidt,
John Neumeier’s Hamburg Ballet, dem Organisten und Komponisten Claus Bantzer oder der Marimbavirtuosin Keiko Abé.
„Wo alle Grenzen sich durchschneiden und alle Widersprüche sich berühren, ist der Punkt, wo das Leben entspringt - der Dichter Friedrich Hebbel war dieser Meinung. Die vier Schlagzeuger
der Hamburger Formation würden ihm sicher wissenden Lächelns zunicken wollen...“ (Kieler Nachrichten)
Die Künster
Wolfgang Rummel studierte klassisches Schlagwerk in Köln und Hamburg und war ständige Aushilfe in den norddeutschen Orchestern in Hamburg, Kiel und Lübeck. Neben dem Musizieren kümmert er sich um den Schlagzeuger-Nachwuchs: als Workshop-Leiter für Marchingband-Drumming und Latinpercussion, als Schlagzeuglehrer an der staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und mit Workshops, Seminaren und Percussionunterricht an Grund- und Musikschulen.
Andrej Kauffmann studierte klassisches Schlagwerk an der Hamburger Musikhochschule. Er musizierte an der Hamburgischen Staatsoper und mit der Philharmonia Hungarica. Auch trat er mit dem Ensemble Resonanz und dem NDR-Chor auf und wirkte bei Studioproduktionen mit. Er hat einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Hamburg, ist Dozent am International College of Music Hamburg und Dozent im Landesjugend-orchester Baden-Würtemberg. Außerdem arrangiert er für ElbtonalPercussion.
Jan-Frederick Behrend studierte ebenfalls klassisches Schlagwerk an der Hamburger Musikhochschule. Er spielte an der Staatsoper Hamburg, beim NDR, aber auch bei zahlreichen Musicals wie Cats, Jekyll & Hyde und Tenoritas. Als Studiomusiker trommelte er für Liquido und Heinz- Rudolf Kunze. Er produzierte Filmmusik („Hanami-Kirschblüten”von Doris Dörrie), Werbemusik für Kabeldeutschland, Mercedes, Camel Active und Lucky Strike und die beiden ElbtonalPercussion Alben „Drumtronic” und „Four Elements”.
Stephan Krause studierte klassisches Schlagwerk und Jazzschlagzeug in Hamburg und Freiburg. Er spielt nicht nur an der Hamburgischen Staatsoper, mit den Hamburger Symphonikern, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und dem NDR Chor, sondern auch als Studioschlagzeuger bei gut 50 Produktionen, so für Ich & Ich, Die Piloten oder die G-Strings.
Programm:
Christopher Dell/Jan-F. Behrend: Song for Lea
Nebosja J. Zivkovic: Trio per uno, 1.Satz
Wolfgang Roggenkamp/Stephan Krause: African Blues
Matthias Schmitt/ElbtonalPercussion: Ghanaia
Stephan Krause: Li
Minoru Miki: Marimba Spiritual
Claus Bantzer/Stephan Krause: Paradies
Russel Peck: Lift off!
Mark Glentworth/ElbtonalPercussion: Blues for Gilbert
Weitere Informationen zum Ensemble erhalten Sie hier, zwei eindrucksvolle Videos können Sie sich hier und hier anschauen.
